DJ DEVISEN/US-Daten setzen keine entscheidenden Impulse
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro notiert am Freitagnachmittag wieder über der Marke von 1,3000 USD, wobei er allerdings von den US-Konjunkturdaten des Tages keine entscheidenden Impulse erhalten hat. Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in den USA bleibe unverändert sehr hoch, ist im Handel dazu zu hören.
Auf die Bekanntgabe enttäuschender BIP-Daten folgten ein besser als erwartet ausgefallener Chicago-Einkaufsmanagerindex sowie ein leicht nach oben revidierter Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan. Die US-Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 2,4% gewachsen, und damit etwas weniger als um die erwarteten 2,5%.
Die Analysten der Helaba sprechen von insgesamt enttäuschenden Zahlen. Diese verstärkten die Sorgen um den Zustand der US-Wirtschaft. Besonders der geringere Konsumzuwachs im zweiten Quartal sei ungünstig.
Das Währungspaar bleibt nach den Daten in Wartestellung. In der kommenden Woche stehen ISM-Indizes sowie der wichtige US-Arbeitsmarktbericht zur Veröffentlichung an. Zu Wochenbeginn könnten Einkaufsmanagerindizes aus China Impulse auch am Devisenmarkt setzen.
Aus charttechnischer Perspektive hat die Gemeinschaftswährung zum Greenback am Donnerstag mit 1,3107 USD erstmals - wenn auch nicht erfolgreich - die Widerstandszone um 1,3095/1,3115 USD getestet. Unterstützungen liegen nunmehr um 1,2967 USD. "Gelingt der Sprung über 1,3115 USD, entsteht zunächst Raum bis 1,3267 USD, dem Märztief", sagt Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen.
Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.169 USD festgestellt nach einem Vormittag-Fixing mit 1.168,00 USD.
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Europa Europa Europa
(17.20) (13.01) (7.51)
EUR/USD 1,3040 1,2987 1,3069
USD/JPY 86,66 86,37 86,48
EUR/JPY 113,02 112,19 113,02
EUR/GBP 0,8315 0,8343 0,8364
EUR/CHF 1,3614 1,3520 1,3593
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July 30, 2010 11:28 ET (15:28 GMT)
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