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DJ DGAP-Adhoc: STADA: Konzerngewinn deutlich verbessert - Dividende soll nach guten vorläufigen Geschäftszahlen 2009 wieder steigen - Positiver Ausblick 2010


01.03.2010 - 15:24


DJ DGAP-Adhoc: STADA: Konzerngewinn deutlich verbessert - Dividende soll nach guten vorläufigen Geschäftszahlen 2009 wieder steigen - Positiver Ausblick 2010



STADA Arzneimittel AG / Dividende/Vorläufiges Ergebnis

01.03.2010 16:24

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Der Vorstand der STADA Arzneimittel AG hat heute, am 01.03.2010, im Rahmen
einer Vorstandssitzung auf Basis der bisher vorliegenden vorläufigen guten
Ergebnisse des Geschäftsjahres 2009 einen Beschluss zur Dividendenerhöhung
für das abgelaufene Geschäftsjahr getroffen. Gleichzeitig verabschiedete
der Vorstand einen insgesamt positiven Ausblick für das Geschäftsjahr 2010.

Nach den in der Vorstandssitzung vorgelegten vorläufigen Ergebnissen sind
voraussichtlich alle ausgewiesenen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns im
Geschäftsjahr 2009 deutlich gesteigert worden. Trotz schwieriger
Rahmenbedingungen und eines damit verbundenen moderaten planmäßigen
Umsatzrückgangs hat STADA damit nach Einschätzung des Vorstands ein gutes
Ergebnis erzielt, das die Basis für eine Dividendenanhebung bietet.

Im Einzelnen verzeichneten nach diesen vorläufigen Ergebnissen im
Geschäftsjahr 2009 im jeweiligen Vorjahresvergleich voraussichtlich:
- der Konzerngewinn einen Zuwachs um ca. 32% auf ca. 100,4 Mio. EUR
(Vorjahr: 76,2 Mio. EUR)
- das Ergebnis je Aktie eine Steigerung um ca. 32% auf ca. 1,71 EUR
(Vorjahr: 1,30 EUR)
- das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) eine
Erhöhung um ca. 10% auf ca. 280,1 Mio. EUR (Vorjahr: 255,4 Mio. EUR)
- das operative Ergebnis einen Zuwachs um ca. 9% auf ca. 191,9 Mio. EUR
(Vorjahr: 176,4 Mio. EUR)
- das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) eine Zunahme um ca. 10% auf
ca. 192,5 Mio. EUR (Vorjahr: 175,2 Mio. EUR)
- das Ergebnis vor Steuern (EBT) ein Wachstum um ca. 34% auf ca. 141,5 Mio.
EUR (Vorjahr: 105,5 Mio. EUR).

Die Ertragssteigerung konnte vor dem Hintergrund eines planmäßig
rückläufigen Konzernumsatzes erzielt werden; der vorläufige Konzernumsatz
lag im Berichtsjahr 2009 mit ca. 1.568,8 Mio. EUR (Vorjahr: 1.646,2 Mio.
EUR) um ca. 5% unter Vorjahr. Bereinigt um nicht operativ bedingte
Einflüsse aus Portfolioveränderungen und Währungseffekten verzeichnete der
Konzern in 2009 dagegen einen Umsatzanstieg in Höhe von ca. 4%.

Bereinigt um einmalige Sondereffekte (saldierte Belastungen 2009 in Höhe
von 17,3 Mio. EUR vor bzw. 12,5 Mio. EUR nach Steuern; Vorjahr: saldierte
Belastung durch einmalige Sondereffekte in Höhe von 40,1 Mio. EUR vor bzw.
26,2 Mio. EUR nach Steuern) sowie nicht operativ bedingte Effekte aus
Währungseinflüssen und Zinssicherungsgeschäften (saldierte Belastungen 2009
in Höhe von 4,2 Mio. EUR vor bzw. 2,8 Mio. EUR nach Steuern; Vorjahr:
saldierte Belastung durch nicht operativ bedingte Effekte aus
Währungseinflüssen und Zinssicherungsgeschäften in Höhe von 19,2 Mio. EUR
vor bzw. 13,5 Mio. EUR nach Steuern) konnte in 2009 das Ertragsniveau des
Vorjahres voraussichtlich annähernd erreicht werden. Der entsprechend
vorläufige bereinigte Konzerngewinn lag mit ca. 115,8 Mio. EUR (Vorjahr:
116,0 Mio. EUR) auf Vorjahresniveau. Der moderate Rückgang des vorläufigen
bereinigten EBITDA um ca. 2% auf ca. 287,5 Mio. EUR (Vorjahr: 294,3 Mio.
EUR) lag im Planbereich; das zu Jahresbeginn kommunizierte Mindestziel
eines bereinigten EBITDA von 250 Mio. EUR konnte damit klar übertroffen
werden. Das vorläufige bereinigte operative Ergebnis reduzierte sich leicht
um ca. 5% auf ca. 211,1 Mio. EUR (Vorjahr: 221,4 Mio. EUR), das vorläufige
bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um ca. 4% auf ca. 210,8
Mio. EUR (Vorjahr: 219,0 Mio. EUR) und das vorläufige bereinigte Ergebnis
vor Steuern (EBT) um ca. 1% auf ca. 163,0 Mio. EUR (Vorjahr: 164,8 Mio.
EUR).

Die Nettoverschuldung des Konzerns konnte in 2009 wie angestrebt
voraussichtlich deutlich auf ca. 899,0 Mio. EUR (31.12.2008: 1.015,7 Mio.
EUR) reduziert werden. Das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA
verbesserte sich damit voraussichtlich auf 3,2 (Vorjahr: 4,0), das
Verhältnis Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA auf 3,1 (Vorjahr: 3,5).

Gegenwärtig ist der Vorstand zurückhaltend, die Nettoverschuldung des
Konzerns zur Finanzierung des externen Wachstums wieder zu erhöhen, ohne
dies jedoch zur Ausnutzung von besonderen Opportunitäten auszuschließen.
Der Vorstand strebt vielmehr eine Rückführung des Verhältnisses
Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA auf einen Wert von maximal 3 an;
zugleich soll die langfristige Refinanzierungsstruktur des Konzerns zur
Erhöhung der Liquiditätssicherheit optimiert werden, ohne dabei
zusätzliches Eigenkapital aufzunehmen.

Für größere Projekte wie z.B. Akquisitionsvorhaben oder Kooperationen mit
Kapitalbeteiligung sind jedoch auch unverändert geeignete Kapitalmaßnahmen
vorstellbar, sofern solche Zukäufe oder Kooperationen die Eigenkapitalquote
zu stark belasten würden.

Der operative Cashflow stieg in 2009 voraussichtlich auf ca. 250,5 Mio.
EUR, bereinigt um periodenfremde Einflüsse voraussichtlich auf ca. 261,2
Mio. EUR (Vorjahr: 129,3 Mio. EUR, bereinigt um damalige periodenfremde
Einflüsse 151,0 Mio. EUR), und erreichte damit den höchsten Wert in der
Unternehmensgeschichte.

Vor dem Hintergrund der guten vorläufigen Ergebnisse hat der STADA-Vorstand
heute beschlossen, der ordentlichen Hauptversammlung 2010 zu empfehlen, für
das Geschäftsjahr 2009 eine erhöhte Dividende von 0,55 EUR je Stammaktie
(Vorjahr: 0,52 Euro je Stammaktie) auszuschütten. Das entspricht einer
Steigerung der Dividende um 3 Cent bzw. 6% gegenüber dem Vorjahr und einer
voraussichtlichen Ausschüttungsquote von ca. 32% (Vorjahr: ca. 40%) bezogen
auf den voraussichtlichen Nettogewinn des Konzerns im Geschäftsjahr 2009.
Mit diesem Beschlussvorschlag zur Dividendenerhöhung zielt der Vorstand
darauf ab, die Aktionäre am gestiegenen ausgewiesenen Konzernergebnis zu
beteiligen, ohne dabei den finanziellen Spielraum des Konzerns für weiteres
Wachstum zu stark einzuengen und das mittelfristige Ziel des weiteren
Abbaus der Nettoverschuldung in Frage zu stellen.

Darüber hinaus hat der Vorstand auf seiner heutigen Sitzung seinen
insgesamt positiven Ausblick für die weitere Entwicklung des STADA-Konzerns
grundsätzlich bestätigt. Dieser zeichnet sich zum einen durch die
unverändert vorhandenen strukturellen und operativen Wachstumschancen aus,
ist zum anderen aber auch weiterhin durch ein operativ herausforderndes
Umfeld und mögliche belastende nicht operative Einflussfaktoren wie z.B.
Währungseffekte mitgeprägt.

Im operativen Geschäft wird es nach Einschätzung des Vorstands in einzelnen
nationalen Märkten immer wieder zu einschneidenden regulatorischen
Eingriffen, intensivem Wettbewerb und signifikantem Margendruck kommen.
Letzteres gilt insbesondere für die zunehmende Zahl von durch
Ausschreibungen geprägten Geschäften im Segment Generika.

Zudem wird sich der Konzern auch weiterhin mit nicht operativen
Einflussfaktoren, insbesondere mit spezifischen Auswirkungen der globalen
Finanz- und Wirtschaftskrise auseinanderzusetzen haben. So wird auch im
Geschäftsjahr 2010 die Entwicklung des STADA-Konzerns wesentlich von den
Währungsrelationen insbesondere des russischen Rubel und des serbischen
Dinar zum Euro abhängen.

Damit wird die Umsatz- und Ertragsentwicklung des STADA-Konzerns auch im
laufenden Geschäftsjahr 2010 durch unterschiedliche und teilweise
gegenläufige Faktoren in den verschiedenen nationalen Märkten geprägt sein.
Von der dabei insgesamt vom Vorstand jedoch erwarteten Umsatzsteigerung des
Konzerns in 2010 sollten auch positive Einflüsse auf die Ertragsentwicklung
ausgehen.

Weiterhin geht der Vorstand davon aus, mit dem laufenden Projekt 'STADA -
build the future' zur Optimierung der Konzernstrukturen zusätzliche
Ergebnisbeiträge erzielen zu können, die sich mit der sukzessiven Umsetzung
der einzelnen Maßnahmen auf Einsparungen im jährlich zweistelligen
Millionenbereich addieren. Allerdings muss aus heutiger Sicht nach den im
1. Halbjahr 2010 erwarteten Entscheidungen zur Umsetzung der Maßnahmen auch
mit gesteigerten Investitionen sowie Belastungen der Gewinn- und
Verlustrechnung durch projektbezogene Sondereffekte gerechnet werden.

Vor dem Hintergrund dieser Einflussfaktoren auf die Ertragsentwicklung des
Konzerns kommt der Vorstand in der Gesamtbewertung zu der Erwartung, dass
im Geschäftsjahr 2010 operativ die Chance für Ertragswachstum und
mindestens eine operative Margenstabilisierung besteht.

Insgesamt sollte es damit aus heutiger Sicht möglich sein, im Geschäftsjahr
2010 ein Wachstum sowohl beim Umsatz als auch bei allen operativen, d.h. um
einmalige Sondereffekte bereinigte Ertragskennzahlen erzielen zu können.

Die endgültigen STADA-Geschäftsergebnisse für 2009 publiziert das
Unternehmen am 30.03.2010.


Weitere Informationen:
STADA Arzneimittel AG / Unternehmenskommunikation / Stadastraße 2-18 /
61118 Bad Vilbel / Tel.: +49 (0) 6101 603-113 /
Fax: +49 (0) 6101 603-506 / E-Mail: communications@stada.de
Oder besuchen Sie uns im Internet unter www.stada.de.


01.03.2010 16:24 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen übermittelt durch die DGAP.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: STADA Arzneimittel AG


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