DJ Wall Street im Verlauf etwas fester - Verbraucherstimmung stützt
NEW YORK (Dow Jones)--Nach einem schwachen Handelsstart hat die Wall-Street am Dienstag im Verlauf ins Plus gedreht. Der Dow Jones Industrial Average Index gewinnt gegen 16.50 Uhr MESZ 0,5% bzw 37 Punkte auf 8.062. Der breiter gefasste S&P-500 klettert um 0,4% bzw 3 Punkte auf 860 und der Nasdaq-Composite um 0,5% bzw 8 Punkte auf 1.687.
Als Grund wird im Handel darauf verwiesen, dass sich die Stimmung unter den Verbrauchern zuletzt deutlich aufgehellt habe. "Der starke Anstieg (des Verbrauchervertrauens-Index) sollte den vorsichtigen Optimismus der vergangenen Wochen an den Finanzmärkten stützen", meint ein Händler. Der Anstieg bestätige den Trend zur Stabilisierung in jüngsten Sentiment-Umfragen von Konsumenten.
Die Konsumentenstimmung passt nach Aussage der Postbank in eine ganze Reihe aktueller Indikatoren, die darauf hindeuten, dass die Wirtschaft das Schlimmste überstanden haben könnte. Unterstützt werde dies auch durch den Index der Federal Reserve Bank von Richmond für das Verarbeitende Gewerbe der Region. Dieser ist im April mit minus 9 Punkte auf das höchste Niveau seit Mai 2008 gestiegen.
Zu den größten Gewinnern im Dow zählen J.P. Morgan, IBM und Home Depot. Schwach tendieren dagegen Citigroup mit einem Minus von 3,5% und Bank of America mit einem Abschlag von 5%. Hintergrund ist ein Bericht des "Wall Street Journal", dass die Aufsichtsbehörden die beiden Banken informiert hätten, dass sie im Rahmen der so genannten "Stresstests" weiteren Kapitalbedarf festgestellt hätten. Die Bank of America benötige mehrere Mrd USD, während über die Höhe des Kapitalbedarfs bei der Citigroup zunächst nichts bekannt wurde.
Der Pharma-Sektor steht mit Erstquartalszahlen von Branchenprimus Pfizer und Bristol-Myers Squibb im Blick. Zwar litt Pfizer im ersten Quartal unter Währungseffekten und zunehmender Generika-Konkurrenz, doch übertraf der Konzern mit einem Gewinn von 0,54 USD vor Sonderposten die Konsensschätzung von 0,49 USD. Pfizer verlieren dennoch 1,1% auf 13,34 USD, Bristol-Myers Squibb geben um 2,1% auf 20,10 USD nach.
DJG/DJN/thl/reh
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April 28, 2009 10:59 ET (14:59 GMT)
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