DJ DEVISEN/Euro legt weiter gegen Dollar und Yen zu
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro setzt am Donnerstagmorgen seinen am Vortag begonnenen Anstieg gegen den Dollar fort. Gegen 7.59 Uhr notiert die Gemeinschaftswährung bei 1,3027 USD und damit leicht über dem Niveau gegen Ende des europäisch geprägten Devisenhandels am Vortag. Im späten New Yorker Geschäft am Mittwoch sowie im asiatisch dominierten Währungshandel am Donnerstag hatte der Euro noch leicht gegen den Greenback bis auf das Niveau von 1,2980 USD nachgegeben. Auch gegen den Yen zeigt sich die Gemeinschaftswährung von ihrer starken Seite. Gegen den Dollar legt die japanische Landeswährung hingegen zu.
"Insgesamt lässt das Bild auf einen wieder gestiegenen Risikoappetit der Anleger schließen", kommentiert ein Devisenhändler die Entwicklung. Allerdings spreche derzeit auch die Charttechnik für weitere Wechselkursgewinne des Euro gegen den Greenback. "Durch den Break der Marke von 1,2980 USD hat der Markt eine erste Bestätigung für einen neuen möglichen Anstieg bekommen und der Break der 1,3050 USD dürfte dann für eine Beschleunigung sorgen", schreibt Jürgen Meyer, technischer Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg, in seinem täglichen Marktkommentar.
Lediglich ein Bruch der 1,2920 USD ziehe einen weiteren Fall bis auf 1,2780 USD nach sich. Insgesamt habe sich die Lage der Gemeinschaftswährung etwas verbessert, allerdings noch nicht grundlegend geändert.
Das Pfund Sterling zeigt sich am Donnerstagmorgen etwas von seinem Wechselkurseinbruch gegen den Euro am Vortag erholt und notiert wieder unterhalb der Marke von 0,90 GBP. Am Mittwoch hatte die Budget-Rede von Finanzminister Alistair Darling für die Schwäche des "Cable" gesorgt. Der Chancellor of the Exchequer hatte eine dramatische Ausweitung der Neuverschuldung Großbritanniens angekündigt.
Neue Impulse dürfte das Devisengeschäft am Donnerstag unter anderem von den Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor der Eurozone im April erhalten. Darüber hinaus ist der einigen Ökonomen als Vorlaufindikator für die gesamte Eurozone geltende belgische Geschäftsklimaindex für April avisiert. Aus den UA werden unter anderem die Verkäufe bestehender Häuser im März erwartet. Darüber hinaus steht die wöchentliche Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung auf der Agenda.
Die Feinunze Gold kostet am Donnerstagmorgen 891,35 USD, am Mittwochnachmittag war sie in London mit 886 USD festgestellt worden.
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Europa New York Europa
(Do., 7.59) (Mi., Späthandel) (Mi., 17.36)
EUR/USD 1,3027 1,3002 1,3020
USD/JPY 97,96 98,04 98,11
EUR/JPY 127,66 127,43 127,28
EUR/GBP 0,8937 --- 0,9023
EUR/CHF 1,5145 --- 1,5134
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April 23, 2009 02:08 ET (06:08 GMT)
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